Eigenfetttransplantation- Brustvergrößerung mit Eigenfett 2019-05-09T15:48:36+00:00

Eigenfetttransplantation- Brustvergrößerung mit Eigenfett

Wenn die Brust ohne den Einsatz moderner Implantate vergrößert werden soll kann in manchen Fällen Eigenfett eine Alternative darstellen. Bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett erfolgt in den Körperzonen mit Fettüberschuss eine Fettabsaugung. Das gewonnene Fett wird steril aufgefangen und je nach Technik unterschiedlich weiter processiert. Das aufbereitete Fettgewebe kann dann mit feinen Kanülen in die Brust eingespritzt werden. Leider ist die Technik nicht für jede Patientin gleichermaßen geeignet und hat auch als solches gewisse operative Einschränkungen:

  1. Es muss ausreichent Fettgewebe zum absaugen vorhanden sein!
  2. Statistiken zeigen klar, dass es nicht sinnvoll ist mehr Fettgewebe zu transplantieren, als Volumen/ Brustgröße zu Beginn der Operation vorhanden ist. Dies bedeutet, dass bei einem A Cup zu Beginn der Operation noch ein A Cup als Volumen in Form von Eigenfett eingespritzt werden kann.
  3. Unter optimalen Bedingungen und der Einhaltung von Prämisse 2 hat man eine durchschnittliche Anwachsrate des Fettgewebes von 50% nach 3 Monaten. Der Rest baut sich leider wieder ab. Bezogen auf unser Beispiel bedeutet dieses, dass von dem transplantierten Fettgewebe nach 3 Monaten lediglich noch ein halbes A-Cup übrig bleiben wird. Um auf eine Brustgröße eines B oder C-Cups zu kommen müssen demnach mehrere Operationen erfolgen.

In unseren Augen ist die Technik geeignet um in Verbindung mit einem Implantat eine Harmonisierung bei schlanken Frauen durchzuführen oder geringe Asymmetrien der Brust ohne ein Implantat auszugleichen. Für eine primäre Brustvergrößerung, mit Wunsch zwei Körbchengößen zu springen, eignet sie sich jedoch nicht gut.

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