Poland-Syndrom

Poland-Syndrom 2019-02-26T11:15:57+00:00

Poland-Syndrom

Beim Poland-Syndrom handelt es sich um eine angeborene, komplexe Fehlbildung des Körpers. Zumeist ist lediglich eine Körperseite betroffen. Den Personen mit einem Polandsyndrom fehlt typischer Weise der große Brustmuskel. Ferner können ein kürzerer Arm mit kleinerer Hand und Fingern, Kraftdefizit des Armes und einer kleineren, unterentwickelten Brust bestehen. Im Rahmen der Plastische Chirurgie können bei Patientinnen und Patienten Korrekturen im Bereich des Brustkorbes vorgenommen werden. Durch das Fehlen des großen Brustmuskels und der oftmals kleineren Brustdrüse sieht der Oberkörper im Brustkorbbereich asymmetrisch aus. Insbesondere bei Frauen zeigt sich die Brustasymmetrie als Problem bei BH, Bikini und Kleid auch in alltäglichen Situationen. Zur Korrektur stehen verschiedene Techniken zur Verfügung. Neben Eigenfetttransplantationen (Link) bietet das 3D Thoraximplantat die derzeitig beste kosmetische Lösung. Hierfür wird zunächst ein Schichtröntgen des Brustkorbes durchgeführt (CT-Thorax) und die Aufnahmen im Anschluss von Spezialisten am Computer zu einem 3D Modell zusammengefügt. Auf dieser Basis erfolgt die Erstellung eines individualisierten Silikonimplantates, welches genau den Brustkorbkonturen entspricht und die Defizite ausgleicht. Über einen kleinen Schnitt wird das Implantat in einem ca. 60 minütigen Eingriff unter Allgemeinnarkose eingesetzt und in Position gebracht. Im Ergebnis zeigt sich eine beinahe perfekte Symmetrie des Brustkorbes. Der Eingriff ist einmalig, d.h. ein Wechsel des Implantates zu einem späteren Zeitpunkt muss nicht erfolgen. In Deutschland gibt es nur 3 Zentren für diese Art der Operation: Eines davon leitet unser Plastischer Chirurg Dr. Timo Bartels in der Hanse Aesthetic.

Zurück zum Glossar